Lebenshaltungskosten: London hinter Wien zurückgefallen

ZAHLEN ZUM TAG. Ranking von „The Economist Intelligence Unit“: Österreichs Hauptstadt auf Platz 17 vor allen deutschen Metropolen.

Singapur ist die Stadt mit den höchsten Lebenshaltungskosten weltweit; sie liegen um 16 Prozent über jenen New Yorks, das in einem Ranking von „The Economist Intelligence Unit“ mit einem Referenzwert von 100 ausgewiesen ist.

An der Spitze befinden sich praktisch ausnahmelos europäische und asiatische Metropolen. Wobei man das einst weit vorne liegende London suchen muss. Es ist abgestürzt. Und zwar noch hinter Wien zurück, das auf Platz 17 liegt.

Die zehn teuersten Städte sind neben Singapur: Paris, Zürich, Hongkong, Oslo, Genf, Seoul, Kopenhagen, Tel Aviv und Sydney. Wien folgt mit etwas Abstand und knapp 100 Punkten; es ist summa summarum also ähnlich teuer wie Ney York (Platz 13).

Die teuersten deutschen Städte liegen hinter Wien – Frankfurt auf Platz 19, Hamburg auf Platz 28 und München auf Platz 30. München ist damit (bzw. rund 85 Punkten) gleichauf mit London, das viel günstiger geworden ist: Die wirtschaftlichen Unsicherheiten rund um den Brexit hätten dem britischen Pfund zugesetzt und die Stadt im Ranking absacken lassen, so der „Economist“ in einem Bericht.

Die weltweite Erhebung der Lebenshaltungskosten wurde im Herbst 2017 durchgeführt. Und zwar in 133 Städten, anhand von über 150 Gütern bzw. Preisen.

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Artikel Schlagwörter : Wirtschaft, Preis
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Kommentare

Wäre interessant, welche "Güter und Preise" in diese Statistik eingepreist sind. Wer z.B. an die Mieten in London denkt, mags nicht recht glauben.

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