Handel mit Afrika kaum wahrnehmbar

ZAHLEN ZUM TAG. Nur etwa ein Hundertstel der österreichischen Ein- und Ausfuhren entfällt auf den Kontinent. 

Von einer „tollen Inszenierung“ schwärmte die „Krone“ anlässlich der Eröffnung des Afrika-Gipfels in der Spanischen Hofreitschule, „oe24.at“ berichtete gar von einer „imperialen Inszenierung“. Wie auch immer: Abgehalten wird der Gipfel im Rahmen des EU-Vorsitzes. Ziel ist es, die Beziehungen zu stärken.

Zwischen Österreich und Afrika wäre allemal mehr möglich, wie ein Blick in die Handelsstatistik der WKO zeigt. 2017 verzeichnete das Land Einführungen vom Kontinent in Höhe von 1,6 Milliarden Euro und Ausfuhren dorthin im Umfang von 1,7 Milliarden Euro. Das entspricht etwa einem Hundertstel aller österreichischen Ein- und Ausfuhren (147,5 bzw. 141,9 Milliarden Euro).

Wichtigster Handelspartner ist Südafrika. Darauf entfällt etwa ein Viertel des Handels. Bei den Einfuhren ein weiteres Viertel geht auf das erdölreiche Libyen. Bei den Ausfuhren wichtiger sind Ägypten und Algerien mit zusammen ebenfalls einem Viertel.

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Artikel Schlagwörter : Wirtschaft, Handel, Außenhandel
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Kommentare

Danke vielmals.
1xmehr die Entlarvung dieser, sorry, Pinocchio "-Bande". Traue keiner Statistik die du nicht selbst fälscht, wäre deren Antwort.

Bitte mehr davon! zB würde mich interessieren wieviel Wirtschaftshilfe vs Sozialhilfe wir an Afrika schicken. Ein Vergleich zu China macht denke ich sicher, Rohstoffe gegen Infrastruktur und Arbeit (?).

Sie sind eine der letzten Passionen der dritten Kraft, die meisten Medien haben bereits vor dem Diktat der Verkaufszahlen und Werbeeinnahmen kapituliert.

Mehr Fakten statt Polemik würde uns allen gut anstehen. Also bitte fortfahren.

MfG Oertel

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