Österreich: Jeder dritte Paradeiser aus Wien

ZAHLEN ZUM TAG. Die Bundeshauptstadt verfügt über die mit Abstand größte Fruchtgemüseproduktion.

„Wien und Landwirtschaft“ mag widersprüchlich klingen. Aber nur für Außenstehende: Wer über den Nussberg spaziert, weiß, dass es in der Bundeshauptstadt auch Weinbau gibt. Und wer in Simmering unterwegs ist, sieht riesige Gewächshäuser. So gesehen mögen die Zahlen, die die Stadt im „Statistischen Jahrbuch 2015“ veröffentlicht hat, nicht mehr sonderlich überraschen: Wien verfügt demnach über die mit Abstand größte Fruchtgemüseproduktion im Bundesländervergleich.

2014 wurden vom Bode- bis zum Neusiedlersee 154.000 Tonnen Paradeiser (Tomaten), Gurken, Paprika und Co. produziert. Mit 56.647 Tonnen etwas mehr als ein Drittel davon entfiel allein auf Wien. Im Burgenland waren es 33.147 und in Niederösterreich 30.740 Tonnen. Verschwindend gering war die Produktion im ansonsten sehr ländlichen Kärnten mit 215 Tonnen; aber auch in Vorarlberg waren es nur 259 Tonnen.

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erwähnenswert wäre noch, dass die Produktion mit allen Rafinessen der Chemie und durch schlecht bezahlte RumänInnen erfolgt.

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